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 Jellys Schreibtisch

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Mariacher J.E.
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BeitragThema: Jellys Schreibtisch   Sa Dez 16, 2017 4:45 pm



Ab und an ein paar Gedichte. Hin und wieder eine Lyrik. Manchmal ein Gedankengang.

Ein eigener Thread erschien mir eine bessere Idee, als für jeden Text einen eigenen zu eröffnen, zu sein.
Meine Muttersprache mag zwar österreichisches Deutsch sein, doch spricht man dies in Paraguay kaum. Ich gebe mir Mühe keine Fehler zu machen — solltet ihr aber welche finden, so klärt mich doch bitte auf. herz

In Liebe
Jelly
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BeitragThema: Re: Jellys Schreibtisch   Sa Dez 16, 2017 5:48 pm

*hust* Als erstes nehm' ich mir nun einmal den ältesten Text vor, den ich hier veröffentlicht habe. Ich erinnere mich noch, wie toll ich ihn damals fand — trotz miserabler Rechtschreibung. Der Text stammt vom 26. Dezember 2012 und wurde am 1. Jänner 2013 auf Howrse'SOS veröffentlicht.


15 Tage ohne Dich
Tag I . . .
Ein Tag wie immer, doch in letzter Zeit warst Du kaum noch für mich da.
Jedes Mal, wenn ich vor Deiner Haustür stand, warst Du nicht da — auch wenn es ausgemacht war.
Nun wollte ich sichergehen und rief Dich an. Du hattest abgehoben und gleich gesagt, dass nichts mehr läuft, dass es aus ist, und hast aufgelegt. Zuerst war ich schockiert, doch dann überkamen mich die Tränen. Am Telefon hast Du Schluss gemacht. Ich wollte gar nicht wissen, was gewesen wäre, wäre ich zu Dir gekommen.

Tag II . . .
Man versuchte mich zu trösten; mich auf andere Gedanken zu bringen, doch Du warst in meinem Herzen.
Allein saß ich auf meinem Bett, chattete mit meinen Freunden. Sie sagten. es würde wieder gut werden.
Immer noch liefen mir die Tränen über die Wange, denn Du warst immer noch in meinem Herzen verankert.

Tag III . . .
Wo warst Du?
Ich war allein. Nur meine Freundinnen bei mir und sonst allein; zu Hause im Zimmer; ganz allein in meiner Welt. Du warst nicht mehr da. Du kamst nicht einmal mehr gegen Geld. Ich wollte Dich anrufen, doch die Angst war zu groß. Ich schrieb Dir eine SMS mit den Worten « Ich möchte Dich eines Tagen wiedersehen. », doch Du antwortetest nie.

Tag IV . . .
Freitagabend. Ein Abend, an dem ich so gern' bei Dir gewesen wäre. Doch mich überkam die Angst. Die Angst davor, einen weiteren verletzenden Satz von Dir zu hören. Mein Freund wurde nun die Angst; die Einsamkeit schloss sich dem auch noch an, und so war ich wieder allein, hier in meinem Zimmer. Zu weit weg von Dir.

Tag V . . .
Früher war es anders. Du hattest mich wöchentlich auf Feiern eingeladen, auch wenn ich immer abgelehnt hab'. Ich hatte Angst davor, doch nun hatte ich eine noch viel größere Angst. Du hast mich nicht, wie früher, gefragt, denn Du warst nicht mehr da. Die Geschenke von Dir waren weg; verstaut in einer Truhe und verschlossen mit einem Schloss ohne Schlüssel.

Tag VI . . .
Endlich war es Sonntag, doch ich war immer noch allein. Niemand hatte Zeit, mit Ausnahme meiner Freundinnen, mit welchen ich am schreiben war. Sie sprachen mich nicht mehr darauf an, was mich ein wenig stärkte, aber ... oh man ... Ich vermisse Dich. Dich und Dein dämliches Gesicht. Wie Du mir mein Herz brichst!

Tag VII . . .
Nun schrieb ich unsere Freunde an, doch sie hatten mich verlassen, genauso wie Du. Sie waren mit Dir gegangen und hatten mich im Schlamm zurückgelassen.

Tag VIII . . .
Selbst in der Schule bliebst Du mir fern. Nun hatten sie freie Bahn. Meine Feinde und Widersacher.
Du hattest mir immer geholfen, mich aufgebaut und beschützt — doch nun warst Du weg. Mein Schutzschild erlischt.
Nach Hause ging ich mit Schmerzen, und ohne etwas gegessen zu haben ins Zimmer. Der achte Tag ohne Dich, und mein Gefühlschaos wurde immer schlimmer.

Tag IX . . .
Wieder kam ich mit Schmerzen Heim. Physisch und psychisch, so stark schmerzte dieses Leid.
Sie hatten mich geschlagen, getreten und fertiggemacht. Ich wünschte, Du hättest nie mit mir Schluss gemacht. Bald fing es jedoch an. Ich wollte Dich vergessen und begann Dich überall zu sperren. Eine letzte SMS von Dir verabreichte mir nur noch mehr Schmerzen.
« Ach, Du wolltest mit mir reden. Das tut mir leid ... Ich hoffe, Du findest einen Neuen mit der Zeit. »
Diese Worte taten weh, denn sie kamen ausgerechnet von Dir.

Tag X . . .
Man rief mich an und sagte man wolle zu mir kommen, mit mir reden und versuchen mir zu zeigen, dass es noch einen Sinn machen würde weiterzuleben. Ich wartete auf sie, doch sie kamen nicht.
Wenn ich unser Buch in die Hände bekam, weinte ich — und doch verschwammen langsam meine Erinnerungen an Dich.

Tag XI . . .
Das Handtuch hing nur noch so halb an der Strange, denn mein Seil, welches es hob, gab nach.
Meine Gefühle verringerten sich und auch mein Glaube daran, dass Hilfe kommen würde, verschwand.
Ich wartete jeden Tag. Jede Stunde und Sekunde wartete ich auf Dich; auf die Worte, dass Du mich vermisst.

Tag XII . . .
Welch wunderschöner Tag. Du warst nicht mehr da. Ich lernte, ohne Dich weiterzuleben, und dachte auch über alles nach. Allein kam ich auf den Gedanken, dass ich Dir diesen Triumph nicht gönnen würde, denn ich wusste genau, dass Du es so wolltest — doch kam ich nun trotzdem aus dem Dreck.

Tag XIII . . .
Schon wieder ein Tag ohne Dich, und ohne ein Wort von Dir. Freunde schrieben mir nicht mehr, denn sie gehörten alle nur Dir. Man sagte, es sei meine Schuld. Durch mich sei alles aus, doch ich fand den Fehler nicht, in diesem riesen Chaos.

Tag XIV . . .
Der Schmerz war noch da, auch wenn ich einen Weg suchte Dich zu vergessen. Ja, ich liebte Dich noch wie am ersten Tag, auch wenn ich diese Worte von damals nicht zu vergessen vermag. Deine letzten Worten taten weh und sie hatten sich tief eingebrannt. Sie waren nicht gemein, aber auch nicht lieb gemeint gewesen.

Tag XV . . .
Nun sitze ich hier. Wieder allein und traurig, neben niemanden in meinem Bett. Höre Musik und denke über all das Geschehene nach. Frage mich, warum es dazu kam und warum genau Du es warst, und ob ich wirklich Schuld daran war. Grauenhaft, wie die Zeit verrinnt, aber so ist es nun einmal.
Ich will Dich vergessen, doch ich kann es nicht. Dein Lächeln ... Deine Worte ...
Ich vergesse Dich nicht!
©Mariacher J.E.


Knapp fünf Jahre ist es nun her, dass ich diesen Text verfasst habe. Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, um wen genau es hier geht — möglicherweiße um D., doch war das nicht Ende 2013? Wie dem auch sei: Nach all den Jahren scheine ich Dich nun wohl doch vergessen zu haben. Traurig, dass ich damals so verletzt war, dass mir der Schmerz so endlos schien.

In Liebe
Jelly


Original vom 26.12.2012:
 
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BeitragThema: Re: Jellys Schreibtisch   Mo Dez 18, 2017 2:36 pm

So, zweiter Text, welcher hier bereits veröffentlicht wurde. Morgen kann ich dann hoffentlich endlich mal die Lyrik veröffentlichen, die ich vor ein paar Monaten geschrieben habe. lach
Der Text stammt vom 28. November 2014. Schon amüsant, wie schnell die Zeit vergeht.


Wer bin ich?
Es ist dunkel.
Wo bist Du?
Kannst Du mich sehen?

Immer wieder versuche ich nach ihr zu greifen,
doch sie läuft mir einfach davon.
Immer wieder versuche ich nach ihr zu rufen,
doch sie hört mir nicht zu.

Ein Schritt.
Wo bin ich?
Ich kann Dich nicht sehen.

Immer wieder drehe ich mich um,
doch ich sehe Dich nicht.
Immer wieder laufe ich los,
doch hol' Dich nicht ein.

Endlich.
Hier bist Du.
Ich kann Dich sehen.

Immer wieder sehe ich Dich an,
doch ich glaube es nicht.
Immer wieder berühre ich Dich,
doch ich verstehe es nicht.

Mein Spiegelbild?
Mein eigenes ich?
Bin ich vor Dir weggelaufen?

Immer wieder denke ich nach,
doch rede nicht.
Immer wieder kämpfe
und leide ich.

Lebe ich?
Atme ich?
Ich denke nicht.
©Mariacher J.E.


An manchen Stellen finde ich den Text nun auch etwas seltsam, aber irgendwie hab' ich genau vor Augen, um was es geht und wie es sich abspielt. Mein Kopf ist jetzt immernoch fantastisch darin, zusammenhangslos von einem Gedanken zum Nächsten zu springen. Den Text musste ich nicht verändern, von daher gibt's auch kein "Original", was man so noch lesen kann.

In Liebe
Jelly
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BeitragThema: Re: Jellys Schreibtisch   Di Dez 19, 2017 10:55 am

Kleiner, kleiner Stern ...

Kleiner, kleiner Stern
bitte lauf' nicht fort.
Du kommst von einem ganz besonderen Ort.

Kleiner, kleiner Stern
lass mich nicht allein.
Wohin soll ich geh'n in dieser Dunkelheit?

Kleiner, kleiner Stern
bitte geh' nicht weg.
Fühl' mich allein, bist mein einziger Lichtfleck.

Kleiner, kleiner Stern
lass mich mit Dir geh'n.
Will fort von hier und nie wieder zurückkehr'n.

Kleiner, kleiner Stern
wohin führst Du mich?
Folge Dir. Verlass' mich bitte nicht.

Kleiner, kleiner Stern
ich will dankbar sein.
Führst mich in ein so wunderbares Reich.

Kleiner, kleiner Stern
wieso bleibst Du nicht?
Hier ist es schön; hier gibt es so viel Licht.

Kleiner, kleiner Stern
bitte lauf' nicht fort.
Du bist hier an einem ganz besonderen Ort.

Kleiner, kleiner Stern
musst Du wirklich geh'n?
Ich hab' Dich lieb. Werd' ich Dich je wiedersehen?

Kleiner, kleiner Stern
erinnere Dich.
Wenn Du gehst, vergiss mich bitte nicht.
©Mariacher J.E.


Die Lyrik ist schon vor ein paar Monaten entstanden. Es gibt sogar eine Melodie bzw. Noten dazu. Sollte ich jemals dazu kommen die Melodie aufzunehmen, wird man sie auf Soundcloud finden. herz

In Liebe
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